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Erfolgsgeschichten sind selten Geschichten von Planung und nüchterner Kalkulation. Selbst wenn die Zutaten für einen Erfolg bekannt sein mögen lässt er sich dennoch nicht erzwingen. Genau das beweist ja gerade das Zusammenbrechen der "Neuen Märkte": Zum Erfolg gehören neben einer Vision und harter Arbeit eben auch der richtige Zeitpunkt und... der Zufall. Hier beginnt die Geschichte des Verlags Teresa Orlowski. Eben nicht nur in einer wunderbaren alten Jugendstilvilla am Töniesberg in Hannover (Foto links) sondern auch in einem Umfeld, dass auf Teresa - ja man kann schon sagen - fast gewartet hat. Um das zu verstehen, muss man eine kleine Zeitreise machen, rund 20 Jahre zurück, eben in das Jahr 1982, dem Jahr, in dem der Verlag gegründet wurde. Rund 10 Jahre zuvor hatte die Politik sich entschlossen die hunderttausende Männer, die über die Grenze im Norden Deutschland nach Dänemark fuhren, um sich dort mit der in der BRD immer noch verbotenen Pornografie einzudecken, nicht mehr zu kriminalisieren. "Mehr Freiheit wagen" wollte der Bundeskanzler Willy Brandt, und "Freiheit" war eben auch die sexuelle Freiheit. Und das bedeutete die Legalisierung der sogenannten "weichen" Pornografie. Gemeint ist die unzensierte Darstellung jedweder sexuellen Akte, solange es sich bei den beteiligten Personen um volljährige Menschen handelt und keinerlei Gewalt - auch keine vorgetäuschte Gewalt - im Spiel ist. Doch was nun den Markt überflutete waren billg gedruckte Heftchen mit Darstellern, die aus dem Gruselkabinet hätten stammen können, Fotos, die weder scharf noch farbgetreu waren, Magazine, die kaum das Papier wert waren, auf dem sie gedruckt wurden. (Und das war schon billig genug) |
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